LABOR-PILOT



Der LABOR-PILOT ist eine Inline-Dispergiermaschine im Technikumsmaßstab, die abhängig vom eingebauten Modul zum Homogenisieren, Emulgieren, Suspendieren, Nassvermahlen oder zum Eintrag von Pulvern in Flüssigkeiten eingesetzt werden kann. Der LABOR-PILOT 2000/04 bewährte sich bereits in vielfältigen Anwendungen, insbesondere in der Chemie-, Kosmetik-, Pharma-, Kunststoff-, Farben- und der Lebensmittelindustrie. Die nach dem neusten Stand der Wissenschaft und Technik entwickelte Maschine ist mit sechs austauschbaren Modulen erhältlich und kann auch nach kundenspezifischen Anforderungen ausgeführt werden. Die für das Dispergierergebnis entscheidenden Arbeitsparameter des LABOR-PILOTen sind identisch mit den Arbeitsparametern der IKA-Produktionsmaschinen der Serie 2000 wie UTL, DR, DRS, MHD, MK und MKO. Somit sorgt der LABOR-PILOT für ein zuverlässiges Scale-up: Er bietet die Möglichkeit, mit denselben Verfahren von der Rezepturentwicklung bis zur Großfertigung zu arbeiten.

Das Grundgerät der Inline-Maschine ist mit dem einstufigen Dispergiermodul ULTRA-TURAX® UTL ausgestattet. Es ist ideal für Chargenprozesse und wird in der Regel in eine Anlage mit Rezirkulationskreislauf und einem Mischtrichter bzw. -behälter eingebaut. Je nach der Anzahl der Passagen können Dispersionen von grob bis fein hergestellt werden. Im Vergleich mit einem konventionellen Rührer wird die Mischzeit um bis zu 50% reduziert.

Durch verschiedene Arbeitsmodule kann das Grundgerät schnell für die gewünschten Applikationen modifiziert werden:

Das DISPAX-REACTOR® DR-Modul verwandelt den LABOR-PILOT in eine mehrstufige Hochleistungs-Dispergiermaschine. Nach nur einem Durchgang durch die Arbeitskammer wird eine feine Dispersion mit einer engen Teilchengrößenverteilung erreicht. Das Modul DR gewährleistet eine optimale Homogenität, was eine wichtige Voraussetzung für die Langzeitstabilität von Emulsionen oder Suspensionen ist.

Das MHD-Modul wird für eine vollkontinuierliche Herstellung von Suspensionen angewandt. Beim Einsatz dieses Moduls soll das Mischverhältnis von Feststoff und Flüssigkeit mengenproportional geregelt werden. Je nach Produkteigenschaft können Viskositäten bis zu 50 Pas oder Feststoffgehalte von bis zu 80% in nur einer Passage erreicht werden.

Die Module Kolloidmühle MK und Konusmühle MKO eignen sich ideal für das Nass- und Feinvermahlen von harten oder körnigen Rohstoffen. Auch bei der Herstellung von feinsten Emulsionen sowie für die Verbesserung der Qualität von fertigen Dispersionen werden diese Module eingesetzt. Die Konen des MK-Moduls sind mit unterschiedlich gerichteten Strömungskanälen auf ihrer Oberfläche versehen. Die Konen können gegeneinander bis auf einen Mindestabstand verschoben werden, was zur kontrollierten Einstellung des Durchflusses und der Friktion führt. Durch die Mahlspalteinstellung können die Teilchengrößen variiert werden. Das MKO-Modul arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie das MK-Modul. Seine Konen sind jedoch mit einer abriebfesten Wolframkarbid-Kobalt-Beschichtung versehen. Dadurch ergibt sich eine größere Reibfläche, die es ermöglicht, noch feinere Suspensionen bei reduziertem Durchfluss herzustellen.

Der optional erhältliche LABOR-PILOT-CONTROLLER erlaubt es, die Drehzahl des LABOR-PILOTen stufenlos zu verstellen und wesentliche Prozessdaten wie Produkttemperatur und Stromaufnahme zu ermitteln.

Die Dispergiermaschine LABOR-PILOT 2000/04 unterscheidet sich von der alternativen Maschine PROCESS-PILOT 2000/04 in der angewandten Dichtungstechnologie. Der PROCESS-PILOT ermöglicht das Arbeiten unter Druck und Vakuum sowie bei erhöhten Temperaturen. Für ihn sind zwei zusätzliche Module, CMS und DBI, erhältlich.

Vorteile des LABOR-PILOTen:
  • Flexibilität und einfache Handhabung: Eine Maschine, die sich für viele Anwendungen und eine große Vielfalt von Prozessen eignet
  • Zusammen mit den Inline-Maschinen der Serie 2000 - eine nahtlose Aufskalierung von Prozessen vom Labor in die Produktion bei gleichbleibender Produktqualität
  • Einfacher und schneller Austausch der Module sowie Ausbaumöglichkeit in eine ganzheitliche Anlage
  • CIP- und SIP-fähig
  • Integrierte elektrische Steuerung




 

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